Neues ausprobieren

Um mit Keil & Co. vertraut zu werden, braucht es etwas Mut und die Lust, Neues auszuprobieren. Damit dir das selbst Absichern auch Spass bereitet, solltest du bereits Klettererfahrung mitbringen und mit den üblichen Seiltechniken sowie dem Abseilen vertraut sein. Idealerweise kannst du in abgesicherten Routen etwa 5a/5b vorsteigen. Dann steht dir die Türe offen, die Spielart „Clean Climbing“ zu erleben.

Schritt 1: Kurs & Ausbildung

Natürlich kann man selber Absichern auch mit der Methode „Trial and Error“ erlernen – doch das ist nicht der sicherste Weg, der zudem viel Zeit und Mut erfordert. Idealer ist es, mit einem Kurs zu beginnen, und so das Handwerk von der Basis an zu erlernen. So können die grössten Fehler gleich zu Beginn übersprungen werden.

Schritt zwei: Plaisir und keepwild! mischen

Sich Keil für Keil Nähertasten - am Anfang sind Routen ideal, in welchen auch ab und zu mal Borhaken glänzen.

Neben Übungsrouten im Klettergarten sind auch Routen, die zusätzlich zu den Bohrhaken abgesichert werden müssen, ideal als Vorbereitung für die ganz cleanen Routen. Dabei hat man die Gewissheit, auf der richtigen Route zu sein, und die meisten Standplätze sind gebohrt. Bei einem Rückzug können vorhandene Sicherungen und Abseilstellen verwendet werden.

Schlussendlich: Auf zu kleinen Abenteuern!

Ist man mit dem Umgang mit Keil und Co bereits recht vertraut, so wird es Zeit, sich an leichtere, cleane Linien unter dem persönlichen Kletterniveau heranzuwagen, und Keil für Keil weiterzukommen. Ideal sind Routen mit einer Absicherbarkeit von C-1 oder C-1+, (siehe C-Skala).

Erst mit viel Erfahrung sollte man sich an die grossen keepwild! climbs heranwagen, um zum Schluss vielleicht eigene Wege zu gehen und selbst neue Routen und Linien zu finden. Wir freuen uns über Berichte von cleanen Neutouren!