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04.08.2011 / Michael Kropac

Tagi Blog: Sauberes Klettern

Spannende Diskussionen über www.keepwildclimbs.ch im Tagi Blog: "Clean Climbing ist nicht besser und nicht schlechter als andere Spielarten des Kletters, es ist einfach etwas anderes." Und ja, es beeinträchtigt wie Sportklettern auch Pflanzen und Tiere, ist also nicht grundsätzlich "grüner". Genau deshalb ist ein respekt- und rücksichtsvoller Umgang mit der Wildnis wichtig und zu diskutieren, wo und wie geklettert werden kann.

Aber: "Wenn nicht alle drei Meter ein Plättli glänzt, stellen sich plötzlich neue – und spannende – Fragen. Wo geht es am besten durch? Ist meine Linie absicherbar? Hält der Keil?" "Am Ende aus der Wand auszusteigen, ohne Spuren zu hinterlassen" - genau für dieses Erlebnis gehen Clean Climber in die Berge. "Einigen gefällt das, anderen nicht. Gut so; die Vielfalt macht den Bergsport ja auch erst attraktiv.”

Und wem die "Propaganda" nun nützt? "In erster Linie der Klettergemeinschaft." "Es geht vor allem darum, dass nicht alle möglichen Routen mit Bohrhaken versehen werden." Damit auch zukünftiger Generationen selber entscheiden können wie sie klettern wollen - mit und/oder ohne Bohrhaken.

Mehr zur Diskussion unter: http://blog.tagesanzeiger.ch/outdoor/index.php/11777/sauberes-klettern-wem-nutzt-die-propaganda/


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 Richtigstellung Artikel BAZ Daniel Silbernagel (121 kb)