Aktuell

03.04.2014

Mehrfacher Bezug zum Clean Climbing in aktueller "Climax"

"Es gab weniger Kletterer und viel weniger Routen, aber viel mehr unberührten Fels. Es gab mehr Raum für Close-to-home-Exploration. Diese Entdeckermentalität ist verschwunden.(...) Und beim Erschaffen dieser Linien hast du eine intime Beziehung zur Natur erfahren, die sich als Respekt dem Ort gegenüber zeigte, an dem du geklettert bist. Als ob der Spot dadurch etwas heiliges bekäme. Heute, wo kaum noch Platz zum Entdecken übrig ist, hat sich die Mentalität vieler Kletterer in Richtung Konsum der Natur statt Kommunion mit derselben entwickelt." (Climax, Ausgabe 20, S.46)

So lautet Nico Favresse's Antwort auf die Frage, was denn früher besser war als heute. Was die Entdeckermentalität und den Respekt dem Ort gegenüber angeht hat der Arme wohl die letzten keepwild! climbing days verpasst! Vielleicht kommt er ja nächstes Mal mit. Ansonsten muss man ihm leider eher zustimmen. 

Die Aktuelle Ausgabe der Climax beinhaltet neben zahlreichen impliziten Bezügen zum Clean Climbing (Slabs in England und anderswo, Ethikdiskussionen im Elbsandsteinklettern usw.) auch eine interessante Retrospektive zum Thema "erste Klemmgeräte" und deren Entwicklung. Nicht ganz uninteressant!

In diesem Sinne: Auf in die (Clean-)Klettersaison!